Benefizabende

Neben den Einkünften aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden sind die jährlichen Benefizabende eine wichtige Quelle um jene finanziellen Mittel zu generieren [besseres Wort / Formulierung], mit denen wir unterschiedlichste Projekte der Oper Graz zu unterstützen versuchen. Seit nunmehr über zehn Jahren ist das „Benefiz auf der Bühne“ zum wichtigsten Datum in unserem Jahreskalender avanciert. Wo das Publikum sonst im Saal sitzt, und von dort den Blick Richtung Bühne lenkt, gehört diese für einen Abend unseren Mitgliedern und Gästen. An festlich gedeckten Tischen sitzend, geht der Blick nunmehr in den Zuschauerraum – für viele eine ebenso neue wie ungewohnte Perspektive. Neben einem dreigängigen Menü sind die musikalischen „Einlagen“ fester Bestandteil eines solchen Abends. Bestritten werden diese von Mitgliedern des Ensembles und jungen Künstlerinnen und Künstlern des Opernstudios. Und auch die Mitglieder des Balletts tragen regelmäßig zum Programm bei. Alle beteiligten Künstler verzichten dabei auf jegliche Gage und stellen sich ganz in den Dienst für eine gute Sache!

Seit es das „Benefiz auf der Bühne“ gibt, steht solch ein Abend jeweils unter einem bestimmten Motto – das sich dann in aller Regel auch in der Menüzusammenstellung widerspiegelt. 2019 lautete das Thema „Die Italiener in Paris“ – es erklangen Ausschnitte aus Opern, die italienische Komponisten wie Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti, Giovanni Pacini oder Giuseppe Verdi extra für die großen Opernhäuser der Seine-Metropole geschrieben haben – in den ersten drei bis vier Dekaden des 19. Jahrhunderts die Welthauptstadt der Oper. 2022 begaben wir uns dann einen Abend lang auf eine „Europäische Operettenreise“, die allen beteiligen vor Augen wie vor Ohren führte, wie vielseitig das Genre der Operette ist, und dass es so viel mehr zu bieten hat, als nur Johann Strauß, Franz Lehar und Nico Dostal [anderer Name?]. Und bei unserem letzten Benefiz auf der Bühne hieß es dann „Alles Walzer“. Die beiden Studienleiter der Oper – Günter Fruhmann und Maris Skuja – hatten einen üppigen Strauß an Melodien im ¾ - Takt gebunden, weit ab von Donau- oder Kaiserwalzer. Ein weiterer fester Bestandteil dieser Abende ist die Bekanntgabe des neuen Förderkreisstipendiaten, bzw. -stipendiatin. Dieses geht auf eine Anregung von Nora Schmid zurück, der Vorgängerin des amtierenden Intendanten Ulrich Lenz; eine Idee, die wir gerne aufgegriffen haben. Für jeweils eine Spielzeit unterstützen wir die Ausbildung einer jungen Sängerin oder eines jungen Sängers des Opernstudios mit einem Betrag zwischen 20- und 25 000 Euro. Unsere erste Stipendiatin war die Sopranistin Anna Brull, inzwischen arriviertes Mitglied des Ensembles. Stipendiatin der Saison 2022/2023 ist die junge Mezzosopranistin Andżelika Wiśniewska. Zwischen diesen beiden Polen: vier weitere junge Künstlerinnen und Künstler, die inzwischen alle im Opernbetrieb „Fuß gefasst haben“. All dieses möglich gemacht dank unserer Mitglieder und Unterstützer.

Und die ersten Planungen für den nächsten Benefizabend haben bereits begonnen…

Programmheft Benefizabende 2023

 

Benefiz auf der Bühne 2023 – kurz bevor die Gäste eintreffen

Benefiz 2019 – gutes Essen und angeregte Unterhaltungen zwischen den musikalischen Darbietungen

auch beim Benefizabend 2023 war die Bühne wieder bis auf den letzten Platz besetzt

Benefiz 2022,  „eine Europäische Operettenreise“ – inzwischen ein eingespieltes Team um durch den Abend zu führen: Intendantin Nora Schmid und Christof Pertl, Präsident des Förderkreises

2023 – das erste Mal mit dabei, der da noch „designierte“ neue Intendant Ulrich Lenz

Benefiz auf der Bühne 2019 – bei der Scheckübergabe für den neuen Förderkreisstipendiaten
Nora Schmid, flankiert vom Vorstand des Förderkreises, Wiltraut Pink, Monika Isola, Katharina Frizberg, Christof Pertl und Hans Roth. Mit dabei: der Stipendiat des Vorjahres – Neven Crnić sowie der neue Stipendiat, Mario Lerchenberger

Benefiz 2023 – Bekanntgabe der neuen Stipendiatin – von links nach rechts: Christof Pertl, Katharina Frizberg, Monika Isola,  - Stipendiatin der Spielzeit 2022/2023, Nora Schmid und Hans Roth


Auch 2023 hat sich, zu unserer Freude, das Ballett wieder an der Gestaltung des Abends beteiligt

Benefiz 2023 - „Alles Walzer“ Intendantin Nora Schmid mit den Künstlerinnen und Künstlern, die den Abend zu einem uneingeschränkten Erfolg gemacht haben

Seit Bestehen des „Benefiz auf der Bühne“ sorgt die Firma Ederer mit ihrem Team für das leibliche Wohl aller Teilnehmer

Benefizabend 2019 „Die Italiener in Paris“ - Albert Memeti und Neven Crnić mit einem Ausschnitt aus Verdis Don Carlos, komponiert für die Pariser „Grand Opéra“ anlässlich der Weltausstellung 1867

Der Benefizabend 2018 stand im Zeichen russischer Opernkomponisten.  Sonja Šarić brachte eine Arie aus Peter Tschaikowsky Pique Dame zu Gehör